Heute kam ich drei mal innerhalb einer Stunde in die Verkehrsituation, in der zwei Fahrspuren vor einem Hindernis zu einer zusammengeführt werden, gemeinhin auch als einfädeln oder Reißverschluss Verfahren bekannt. Einfädeln richtig ausgeführt verhindert größere Staus, so dass eine Unterbrechung des Verkehrsfluss eigentlich nicht sattfindet.
Eigentlich ... denn das was ich da heute erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Es reicht von gegenseitigem Behindern mit Hupe, Lichthupe, Querstellen des Fahrzeugs über beide Fahrbahnen und Abdrängen bis hin zum Auffahrunfall.
Anscheinend haben die Autofahrer in Deutschland beim Einfädeln einen echten Webfehler (das hat hier ausnahmsweise mal nichts mit dem wwweb zu tun

). Deshalb werde ich das zugrunde liegende Prinzip nochmal erläutern. Dazu sagt die aktuelle Straßenverkehrsordnung:
"(4) Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, so ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, daß sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlußverfahren)" (StVO §7, Nr.4)
In der Kurzform heisst das also:
Langsam bis vorne hinfahren und abwechselnd auf die freie Spur wechseln ohne abbremsen!
Ich doch gar nicht so schwierig, wie ja auch die Fahrzeugführer im Ausland beweisen
Kommentare
Do, 24.04.2008 17:41
aha, jetzt melden sich die Gitarristen zu Wort
Do, 24.04.2008 13:31
Aber sind guitar und bass nicht vertauscht?
Di, 05.02.2008 14:27
Bei mir ruft oft "das Kreditinstitut" meines Vaters an. Auf die Frage, welches Kreditinstitut es denn sei, heißt es [...]
Sa, 21.07.2007 22:57
Meine persönlich favorisierte Alternative zu iTunes ist die Freeware Poddox. Diese iPod-Software ist sehr klein, läuft [...]
Mi, 13.06.2007 23:09
Es dürfte einfach nicht mehr gestattet sein, seine Rufnummer zu unterdrücken. Damit wäre schon viel erreicht.