Zur Zeit gibt es eine Plakat Anzeigenkampagne auf unseren Straßen, die mich doch stark verwundert. Auf den Plakaten am Straßenrand ist ein völlig zerfetztes Auto, oder was davon noch übrig ist, rund um einen angekratzen Baum gewickelt zu sehen. Auf dem Plakat steht groß die Aufschrift "Game Over". Hiermit sollen offensichtlich die jugendlichen Verkehrsteilnehmer angesprochen und zum Nachdenken angeregt werden.
Also mal ehrlich: Jeder Gamer, sprich Spieler eines Computerspiels, hat das Ziel ein Spiel wirklich zu beherrschen. Dazu gehört insbesondere, dass man wiederholt seine Spielfigur bis an die Grenzen und somit in den "virtuellen Tod" führt. Aus diesen Fehlern lernt man. Der regelmässige "Tod" der eigenen Spielfigur ist ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Die meisten Spieler identifizieren sich übrigens sehr stark mit ihrer eigenen Spielfigur. Dies kann bis zum Verwischen der Grenzen zwischen Spiel und Realität oder sogar dem
realem Erschöpfungstod führen.
Mir fällt hierzu nur eine logische Erklärung ein: Die Macher der Aktion (unter anderem die Deutsche Verkehrswacht) sind stark vom Buddhismus inspiriert und glauben an die Wiedergeburt. Nachdem der/die unglückliche FahrerIn sich um den Baum gewickelt hat, kann er/sie sich nach ca. 9 Monaten und 18 Jahren und einer Rückführung in die letzte Inkarnation der begangenen Fehler erinnern und es erneut versuchen. Geläutert und mit mehr Einsicht in das eigene Fehlverhalten, versteht sich.
Kommentare
Do, 24.04.2008 17:41
aha, jetzt melden sich die Gitarristen zu Wort
Do, 24.04.2008 13:31
Aber sind guitar und bass nicht vertauscht?
Di, 05.02.2008 14:27
Bei mir ruft oft "das Kreditinstitut" meines Vaters an. Auf die Frage, welches Kreditinstitut es denn sei, heißt es [...]
Sa, 21.07.2007 22:57
Meine persönlich favorisierte Alternative zu iTunes ist die Freeware Poddox. Diese iPod-Software ist sehr klein, läuft [...]
Mi, 13.06.2007 23:09
Es dürfte einfach nicht mehr gestattet sein, seine Rufnummer zu unterdrücken. Damit wäre schon viel erreicht.