Donnerstag, 30. Juni 2005
auch Sinnestäuschungen oder Trugwahrnehmungen genannt, können bekanntlich durch den Konsum von Rauschmitteln entstehen. Grundsätzlich sind Rauschmittel zwar seit je her ein ständiger Begleiter der Menschheit, um z.B. religiöse Handlungen durchzuführen. Nichts desto trotz ist jeder chemische Stoff ein Gift, es hängt nur von der jeweiligen Dosis ab. In diesem Sinne sei vor dem Konsum von Rauschmitteln jeglicher Art gewarnt, und insbesondere vor dem Hintergrund des Jugendschutzes Kindern und Heranwachsenden zu verweigern.
Dennoch finde ich diesen Witz einfach Klasse! Er ist zwar nicht mehr ganz unbekannt, aber da ich ihn unlängst wieder als Mail von macwoern bekommen habe ...:
Liegt ein Hase am Baggersee in seinem Liegestuhl, raucht einen Joint, ist glücklich und zufrieden mit sich und der Welt, kichert leise vor sich hin.
Da kommt der Biber an: "Ey Hase, was is'n mit Dir los? Haste was geraucht?
Ich will auch was abhaben."
Hase: "Nee alles meins. Das brauch ich selber noch."
Biber: "Och menno, biitteeeee! Ich hab noch nie in meinem Leben gekifft und will das mal probieren!"
Hase: "Okay, aber nur ein Zug. Aber damit es sich wenigstens lohnt und so richtig reinballert, ziehste an dem Joint, hältst die Luft an und tauchst unter."
Der Biber tut wie ihm geheißen, zieht, taucht einmal durch den ganzen See, atmet aus und es haut sofort voll in die Blutbahn! Er legt sich an die andere Uferseite, philosophiert über sich und das Gute in der Welt und chillt so vor sich hin.
Da kommt das Nilpferd an: "Biber was geht ab? Du hast bestimmt was geraucht? Gib mir auch mal was ab!"
"Nee, hab selber nur geschnorrt. Musste mal den Hasen fragen, der gibt dir bestimmt was ab. Der hängt genau auf der anderen Seite vom Ufer rum. Musste einfach quer durchtauchen."
Das Nilpferd tut wie ihm geheißen, taucht durch den See zum Hasen. Der Hase chillt in seinem Liegestuhl vor sich hin, wacht auf, starrt das Nilpferd mit großen Augen an und schreit:
"AUSATMEN, BIBER, AUSATMEN!!!"
Mittwoch, 29. Juni 2005
Die bisher noch nicht in Apples MP3 Player ipod installierte Funktion des Radio(empfängers) könnte jetzt durch das sog. podcasting ersetzt werden. Die Idee dahinter ist relativ einfach: Anstelle eines Radiosenders, der sein festgelegtes Programm per Internet-Stream oder herkömmlicher Übertragungstechnik verteilt, sollen die Podcaster ihre MP3 Files an interessierte verteilen. Über einen rss feed, z.B. auf der eigenen Internetseite, werden die neu zur Verfügung stehenden MP3 Files bekannt gemacht. Die Files stehen dann auf dem sog. Podspace des jeweiligen Benutzers zur Verfügung.
Die Wortschöpfung podcast setzt sich zusammen aus dem Namen von Apples ipod und dem englischen Begriff broadcasting (Rundfunkübertragung).
Das hat alllerdings auch ein bischen was von der Idee des privaten Filesharing: Dieses wurde in letzter Zeit massiv von den großen Interessensvertretungen der Musik- und Filmindustrie unter dem Vorwurf des illegalen Raubkopierens angegriffen.
Ich bin mal gespannt wie sich dieses Projekt entwickelt.
Weitere Infos unter: www.podcast.de
Dienstag, 28. Juni 2005
Zu manchen Zeiten (im Normalfall jährlich) bekommt man ja immer etwas mehr Post. So auch eine Mail mit folgenden Rechenergebnissen:
... Wussten Sie eigentlich, dass Sie an einem Samstag geboren sind? Seit diesem Tag sind bereits 12784 Tage vergangen und bis zu Ihrer heutigen Geburtsstunde haben Sie 306816 Stunden erlebt!
Toll. Nein, das wusste ich bisher nicht, aber ganz ehrlich ...
Freitag, 24. Juni 2005
heisst "der fast schon Wochenend Tag"
gehört heute Morgen auf Radio Energy
Mittwoch, 22. Juni 2005
Der aktuelle Spiegel hat es als Titelgeschichte: Die Diäten. Als einfache Regel, sagt Andi gilt hier:
"Die Energiebilanz muss stimmen"
Das heisst frei übersetzt: "Wer viel frisst, muss sich genauso viel bewegen".
Und zur Erklärung eines etwas lauteren Telefonats fügt er an:
" Der Wein hat natürlich die Dynamik auch beflügelt"
Dem habe ich einfach nichts mehr hinzuzufügen ...
Mittwoch, 15. Juni 2005
Gestern auf der Herrentoilette einer Kneipe als Werbung gesehen. Der Kauf des T-Shirts mit dieser Aufschrift soll den Gastwirt unterstützen:
"Tee ist kompliziert und schmeckt scheisse."
Die URL, wo man das T-Shirt bestellen kann, habe ich vergessen. Somit ist die Werbewirkung wieder klassisch verfehlt. (Nein, dass ich mich nicht erinnern kann, lag nicht am konsumierten Alkohol. Die geführten Gespräche in der Kneipe waren zu interessant, um mich an dieses Detail noch zu erinnern
Dienstag, 14. Juni 2005
Eigentlich wollte ich ja diese Woche mal eine strikte Pause vom Alkohol machen. Aber dieses T-Shirt hat mich umgestimmt. ... und ab Montag beginnt ja auch wieder eine neue Woche
Mit freundlicher Unterstützung dieses Besuchers des R.I.P. 2005 in Nürnberg.
Freitag, 10. Juni 2005
Langsam wird es mir unheimlich, wie sich dieses Land - und vor allem wohin - sich dieses Land entwickelt.
Angefangen hat alles damit, dass ich vor zwei Tagen bemerkte, dass mein rechter Schuh eine ziemlich dünne Sohle hat und ich sie dringend zum Schuster geben lassen muss zwecks einer neuen Besohlung. Tja, nur leider war es zu diesem Zeitpunkt 20.10 Uhr. Das wäre eigentlich ja kein besonderes Thema, aber nur nicht in Deutschland. Weil Deutschland schliesst püntklich um 20.00 Uhr.
Das liegt daran, dass wir so viele Arbeitslosen haben, dass wir nach 20.00 Uhr keine Dienstleistungen mehr anbieten dürfen, dann sich alle - also auch die die keine Arbeit haben, aber vielleicht gerne auch nach 20.00 Uhr arbeiten würden, nach Hause gehen müssen zum ausruhen. So steht es in der Handwerkerrolle-Standesverordnung für Schuhmachermeister von 1785 und die gilt eben in diesem Land bis heute.
Na gut, kein Problem, denke ich bei mir, gehst Du am nächsten morgen vor der Arbeit zum Schuster und lässt sohlen. Tja, falsch gedacht, weil vor 9.00 Uhr, korrigiere vor 9.30 Uhr, haben die drei Schuster, darunter auch eine bekannte Kette, die auch Schlüssel nachmacht, leider noch nicht offen.
Hier sind eindeutig die Politiker gefragt, die die ganze Zeit versprechen, dass Sie die Rahmenbedingungen so ändern, das sich dieses Land in eine Dienstleistungsgesellschaft entwicklen kann und unsere Arbeitslosen auch wieder einen Job bekommen. Es reicht eben nicht aus, einfach nur Harz IV einzuführen und denen die wollen im gegenzug keine Arbeitsplätze anzubieten.
Dieses Land muss endlich wieder auf die Schiene kommen, ich fordere meine Politiker auf:
Schluss mit dieser "Kamikaze-Demokratie"!
Entertainer und zynisches "Schandmaul" Harald Schmidt kommentierte die jüngste Diskussion über die fehlende Privatspähre von Hollywoodstars, darunter Tom Cruise, sinngemäß "Wer in meiner Branche meint zu wenig Privatsphäre zu haben, der soll halt arbeiten gehen."
Dem gibt es Nichts hinzuzufügen.
Mittwoch, 1. Juni 2005
"I'm the guy they used to call 'Deep Throat." Mit diesen Worten hat sich eine Schlüsselfigur des Watergateskandals gegenüber seinen Angehörigen zu erkennen gegeben. Der heute 91jährige W. Mark Felt hatte seinerzeit die beiden Reporter der Washington Post, Bob Woodward und Carl Bernstein, dazu ermuntert die Spur des Einbruchs in das Hauptquartier des Democratic National Committee im "Watergate Complex" in Washington bis zu den Spitzen den Administration von Präsident Richard M. Nixon zurück zuverfolgen. Die sog. "Watergate Affäre" erschütterte das Vertrauen der amerikanischen Bevölkerung in die Glaubwürdigkeit des amerikanischen Präsidenten, der letztlich zurücktreten musste.
Entgegen vieler Spekulationen war Felt, dessen Identität in der Watergate Affäre 30 Jahre lang geheim bliebt, kein kleiner Sekretär, sondern damals die offizielle Nr. 2 des F.B.I.
Gelesen bei: The New York Times
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Kommentare
Do, 24.04.2008 17:41
aha, jetzt melden sich die Gitarristen zu Wort
Do, 24.04.2008 13:31
Aber sind guitar und bass nicht vertauscht?
Di, 05.02.2008 14:27
Bei mir ruft oft "das Kreditinstitut" meines Vaters an. Auf die Frage, welches Kreditinstitut es denn sei, heißt es [...]
Sa, 21.07.2007 22:57
Meine persönlich favorisierte Alternative zu iTunes ist die Freeware Poddox. Diese iPod-Software ist sehr klein, läuft [...]
Mi, 13.06.2007 23:09
Es dürfte einfach nicht mehr gestattet sein, seine Rufnummer zu unterdrücken. Damit wäre schon viel erreicht.